Aufbrüche, Krisen, Transformationen. 1510 – 1790
Über diese Publikation
Der Zeitraum zwischen Reformation und Revolution ist in Basel
durch dynamische Aufbrüche und grosse Beharrungskräfte geprägt.
Religiöse Erneuerungsbewegungen fordern die kirchliche Orthodoxie immer wieder heraus. Die zunehmende Konzentration der Macht auf einen kleinen Kreis von Familien geht mit ersten Ansätzen zu einer modernen Verwaltung einher. Das traditionsbewusste Zunftwesen konkurriert mit frühkapitalistischen Wirtschaftsformen. Typisch für Basel ist die internationale Vernetzung von Kaufleuten und Gelehrten, aber auch die lokale Ausrichtung des Alltags mit seinen oft noch naturgebundenen Lebensrhythmen. Innerhalb dieser vielfältigen Entwicklungen bleibt das Prinzip der Ungleichheit als Grundlage des Zusammenlebens unhinterfragt. Der Band erzählt von den raschen Umbrüchen und langsamen Transformationen in einer Gesellschaft, die uns in vielem vertraut und doch oft fremd erscheint.
Herausgeberin, Band 4
Susanna Burghartz
Autor*innen
Susanna Burghartz, Marcus Sandl, Daniel Sidler
Kapitel
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Einleitung
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Politische Neuorientierung und reformatorischer Aufbruch (1510–1580)
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Regulierter Alltag, vernetzte Elite und die Suche nach Freiräumen (1570–1620)
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Regieren und Entscheiden (1500–1800)
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Urbane Orte und Rhythmen (1500–1800)
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Kriege, Krisen und Profit (1580–1700)
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Unterschiede machen und Einheit herstellen: Die soziale Ordnung der städtischen Gesellschaft (1500–1800)
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Aufbruch in den Kapitalismus (1670–1810)Aufbruch in den Kapitalismus (1670–1810)
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Neue Regierungspraktiken und zivilgesellschaftliche Veränderungen (1690–1790)
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Anhang

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