Ein neues Langobardengrab in Stabio (Kanton Tessin, Schweiz): Restaurierungs-/Konservierungsarbeiten und erste Auswertung

Autor/innen

Heidi Amrein
Schweizerisches Landesmuseum, Archäologie
Rossana Cardani Vergani
Ufficio die Beni Culturali, Servizio archeologico

Über diese Publikation

Im Frühjahr 1999 wurden während einer Notgrabung bei Stabio (Barico), ungefähr 500 Meter östlich der Kirche von San Pietro sechs west-ost-orientierte Bestattungen entdeckt, die sich wahrscheinlich an der Randzone eines grösseren Gräberfeldes befinden.

Von den sechs Gräbern war nur eines intakt erhalten. Es handelt sich um ein Steinplattengrab mit reichen Beigaben, die den Bestatteten als Langobarden und Angehörigen der Oberschicht identifizieren. Die Beigaben wurden während der Grabung mit der umliegenden Erde blockgeborgen und sofort tiefgekühlt, um die einsetzenden Zersetzungspozesse zu verlangsamen. Von den einzelnen Blöcken wurden Radiographien gemacht, die es erlaubten, ein provisorisches Inventar der Grabbeigaben
zu erstellen.

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Veröffentlicht

10 September 2002

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