Bausteine und Mörtel der Basler Stadtmauern

Autor/innen

Philippe Rentzel
Seminar für Urgeschichte der Universität Basel, Geoarchäologie
https://orcid.org/0000-0002-7518-7987

Über diese Publikation

Dieser Artikel präsentiert die Ergebnisse geoarchäologischer Untersuchungen an großen Abschnitten der beiden älteren Stadtmauern von Basel aus dem 11. und 13. Jahrhundert.

Die Untersuchungen zeigen, dass Baumaterialien wie Kalk- und Sandsteine hauptsächlich in flussnahen Lagerstätten im Oberrheintal zwischen Basel und Rheinfelden abgebaut wurden, was die Bedeutung der Flüsse Rhein und Wiese als Transportwege unterstreicht. Die bedeutendsten Baumaterialien stammten aus dem Gebiet zwischen Grenzach und Schweizerhalle sowie vom Tüllinger Hügel im Unteren Wiesental. Vom Fluss überschliffene Kalksteine belegen zudem, dass in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts oberhalb von Basel neue Steinbrüche in Flussnähe erschlossen und ausgebeutet wurden.

Die Untersuchungen belegen, dass auch Branntkalk in den Kalksteinbrüchen oberhalb von Basel hergestellt wurde.

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Veröffentlicht

10 September 2002

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