Hamburg an der Wasserfront
Über diese Publikation
Am nördlichen Arm der Bille/Reichenstraßenfleet wurden während der Altstadtgrabungen nach dem Krieg auch mehrere Uferbefestigungen beobachtet, die eine Wasserfront als Schiffsanlege dokumentieren, an der Schiffe zum Laden und Entladen längsseitig anlegen konnten.
Aus den bisher bekannten Beobachtungen ergibt sich, dass in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts die Uferkante durch Flechtwandfaschinen gebildet wurde. Im 9./10. Jahrhundert folgten Bohlwände. Wann die ersten Feldsteinmauern entstanden, ist bisher nicht datierbar, wohl aber sind sie am Ende des Mittelalters vorhanden.
Downloads
Seiten
50-52
Veröffentlicht
10 September 2002
Copyright (c) 2002 Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt
